Bürokratie lähmt ländliche Entwicklung

Nachricht, veröffentlicht von Ines Kinsky am 01.02.2017

Ein vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft verfasstes Papier begründet ein Plädoyer für einen ELER-Neustart und war der Impuls für eine Begleitveranstaltung zum Zukunftsforum Ländliche Räume in Berlin.

Plenum der Begleitveranstaltung / Foto: DVS
Plenum der Begleitveranstaltung / Foto: DVS

Die Rahmenbedingungen und Vorschriften zum Erlangen und ordnungsgemäßen Umsetzen einer LEADER-Förderung sind mittlerweile so kompliziert, dass insbesondere Anträge für Bürgerprojekte gar nicht mehr gestellt werden. LEADER soll aber nach den Vorstellungen der EU bürgerschaftliches Engagement in den Regionen unterstützen. Ein Widerspruch, den es im Schulterschluss aller verantwortlichen Ebenen - und eben nicht ausschließlich durch Verlagerung der Verantwortung auf die Schultern der Projektträger - zu lösen gilt.   

Auszug Veröffentlichung DVS: Über 200 Besucher aus Politik, Verwaltung und der Praxis versammelten sich Ende Januar im Rahmen des Zukunftsforums ländliche Räume zu einer Veranstaltung, zu der die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS), die Agrarsozialen Gesellschaft e.V. (ASG) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAGLAG) eingeladen hatten. „Vollbremsung für Bürgerprojekte – ausufernde Bürokratie lähmt ländliche Entwicklung. Plädoyer für einen ELER-Neustart“ lautete der Titel der Veranstaltung, die auf ein sensibles Thema abzielte, das Vielen unter den Nägeln brennt.

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Das Regionalmamangement der LEADER Region Slf-Ru hat sich an der Planung und Durchführung der Veranstaltung aktiv beteiligt. Die LEADER Region Slf-Ru ist Vorstandsmitglied der BAG LAG.