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Tagung „Niederadelige Lebenswelten in Thüringen 1555–1849“, 19.–21. März 2026, Rittergut Knau

Nachricht, veröffentlicht am 05.03.2026 von Ines Kinsky

Mal was Besonderes für Kultur- und Regionsinteressierte: Ein Blick in die Thüringer Adels-Welt zwischen Mitte des 16. und Mitte des 19. Jahrhunderts. Wie hat der Adel die Kulturlandschaft geprägt und was davon ist bis heute geblieben?

Thüringen war in der Frühen Neuzeit und im 19. Jahrhundert eine vielfältige und dichte Adelslandschaft. Jedoch ist der Niederadel in dieser Region, trotz einiger neuerer Studien, im Vergleich zu anderen Adelslandschaften wie Sachsen oder dem Rheinland, noch wenig untersucht worden. Die Tagung möchte daher bisherige Forschungen aufgreifen und neue Perspektiven aufzeigen. Sie widmet sich dem niederen Adel in den verschiedenen Territorien Thüringens zwischen der Mitte des 16. und der Mitte des 19. Jahrhunderts und untersucht zentrale Aspekte seiner Lebenswelt. Dabei steht sowohl der Niederadel in den zahlreichen fürstlichen Residenzen als auch der Adel „in der Fläche“, auf den Rittergütern, aber auch in den Städten, im Mittelpunkt. Ein Schwerpunkt sollen adelige Repräsentation und Selbstbilder u. a. in der Baukultur, der Landschaftsgestaltung oder der materiellen Kultur der Ausstattung von Gutsschlössern sein, aber auch Aspekte wie Selbstzeugnisse, Bildungswege, (soziale) Mobilität, Konsumverhalten, amtliche Funktionen, Religion und Konfession sollen behandelt werden. Außerdem werden vergleichende Blicke auf andere Adelslandschaften geworfen.

Anmeldung unter historische.kommission@uni-jena.de <mailto:historische.kommission@uni-jena.de>  oder 03641/944436
Alle notwendigen Informationen können Sie den anhängenden PDFs entnehmen oder finden Sie unter www.vthg.de <http://www.vthg.de>  bzw. www.historische-kommission-fuer-thueringen.de <http://www.historische-kommission-fuer-thueringen.de>

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