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Erfolgreicher Infoabend für Vereine und Initiativen

Nachricht, veröffentlicht am 11.07.2025 von Ines Kinsky

Zum Förder-Infoabend am 09. Juli 2025 waren 57 Vertreter und Vertreterinnen von Vereinen und Ehrenamtsstrukturen nach Sitzendorf gekommen.

Digital in Kontakt - die DSEE zugeschaltet aus Neustrelitz / Foto: Ines Kinsky
Digital in Kontakt - die DSEE zugeschaltet aus Neustrelitz / Foto: Ines Kinsky

Eingeladen hatten die LEADER Aktionsgruppe Slf-Ru und das Quartiersmanagement Schwarzatal der AWO Rudolstadt. 

In kompakter Form haben sich Fördergeber und Unterstützungsstrukturen vorgestellt. Eröffnet hat Michael Marbach von der Freiwilligenagentur Vielfalt Lebenshilfe, die Beratung, Qualifizierung und Vernetzungsangebote für Ehrenamtsstrukturen im Landkreis bereithält und dabei auf ein deutschlandweites Netzwerk an Freiwilligenagenturen bauen kann. 

Birgit Wersch und Heike Kühn haben über Fördermöglichkeiten des Landkreises, speziell über die Mikroprojekteförderung, informiert. Bis zum 31.08.2025 können sich Kurzentschlossene hier noch für eine Förderung in diesem Jahr bewerben.

Auch David Theobald, der die Stiftungsinitiative Zukunftswege Ost vorgestellt hat, hatte ein Angebot für Mikroförderung im Gepäck. Hier werden zu einem laufenden Projektaufruf noch bis zum 04.08.2025 Anträge entgegengenommen. 

Nachdem die bisher benannten Förderwege nur gemeinnützigen Vereinen offenstehen, konnte Ines Kinsky mit den Pogrammen LEADER und Regionalbudget Fördermöglichkeiten für eine weit größere Gruppe an Zuwendungsempfängern präsentieren. Wichtiger Termin ist auch hier der 30.08.2025, zu dem bei der LEADER Aktionsgruppe Projektskizzen eingereicht werden können.
Björn Elsen hat die Partnerschaft für Demokratie und das Jugendforum vorgestellt. Um Jugend für die wichtige Vereinsarbeit zu gewinnen, muss es echte Beteiligungsangebote geben. Von Jugendlichen für Jugendliche entwickelte Projekte erhalten sowohl über die Partnerschaft für Demokratie als auch über die LEADER Aktionsgruppe, die in diesem Feld eng zusammenarbeiten, besondere Unterstützung. Ein Teil der Mittel des Regionalbudgets sind für Jugendprojekte reserviert; über die Auswahl der Projekte entscheidet das Jugendforum.    
 
Deutlich wurde, dass der Aufwand der Antragstellung davon abhängt, woher das Geld stammt. Sobald die Fördertöpfe mit Steuermitteln gefüllt werden, wird es bei Antragstellung und Verwendungsnachweis anspruchsvoll. Bei LEADER gibt es das Regionalmanagement, das bei der Antragstellung unterstützt. Auch alle anderen Referenten des Abends stehen für Fragen und Hilfe bei Antragstellungen in ihren Bereichen zur Verfügung. Ein Anliegen der Veranstaltung war es auch, die Menschen hinter den Förderprogrammen sichtbar zu machen und so die Kontaktaufnahme zu erleichtern.

Nachdem Robin Kallenbach ein neues Angebot der Thüringer Ehrenamtsstiftung vorgestellt hat, machte Claudia Wilke von der Deutschen Stiftung Engagement und Ehrenamt den Abschluss des Programms. Sie war online aus Neustrelitz zugeschaltet und hat die DSEE mit ihren Förder- und Unterstützungsangeboten vorgestellt. Als gute Nachricht brachte sie mit, dass ein Antrag des AWO-Quartiersmanagements zur Veranstaltung einer DSEE-Fördermittelwerkstatt im Schwarzatal gute Chancen auf Berücksichtigung hat. Wenn alles klappt, ist die DSEE dann im Spätherbst für einen ganzen Tag vor Ort, um Ehrenamtler für das Fördergeschäft fit zu machen. 

Die Präsentationen des Abends werden an die Teilnehmer versendet. Zusätzlich werden in den nächsten Tagen Informationen zu den vorgestellten Institutionen und Fördermöglichkeiten auf der Internetseite der LEADER Aktionsgruppe für all diejenigen bereitgestellt, die nicht teilnehmen konnten.


Ines Kinsky, LEADER Aktionsgruppe Slf-Ru (0162.4726450)
Robin Kallenbach, AWO Rudolstadt, Quartiersmanagement Schwarzatal (0151.56117288)

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