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Erfolgreiche Fördermittelwerkstatt der DSEE am 29.11.2025 in der Landessportschule

Nachricht, veröffentlicht am 30.11.2025 von Ines Kinsky

Die 30 Teilnehmer:innen, die an der Ganztages-Fördermittelwerkstatt der DSEE teilgenommen haben, waren sich am Ende einig: Es hat sich wirklich gelohnt!

Fördermittelwerkstatt Ehrenamt / Foto: Ines Kinsky
Fördermittelwerkstatt Ehrenamt / Foto: Ines Kinsky

Neben einer Menge an allgemeinem Rüstzeug und Hintergrundinformationen zu einer ganzen Reihe von Fördermöglichkeiten für Vereine und Ehrenamt wurden in 3 Arbeitsgruppen konkrete 'Fälle' durchgespielt. Zu den Erkenntnissen des Tages gehören allgemeine Grundlagen, wie die  Formulierung einer Projektbeschreibung oder das Zusammenstellen eines Finanzierungsplans. Daneben gab es Infos zu Fallstricken, Tipps und Tricks, die Projekte in der Antragstellung und Umsetzung erfolgreich machen. 

"Ihr tut Gutes für die Gesellschaft und seid deshalb keine Bittsteller!" - Botschaften wie diese bleiben im Gedächtnis und machen Mut und Lust, sich ans Fördergeschäft zu wagen. Die DSEE hat aber auch die Seite der Fördermittelgeber in den Blick genommen. Die Sachbearbeiter:innen in den Förderbehörden sind auch Menschen und sie haben großes Interesse an guten Projekten, die der Intention ihres Förderprogrammes entsprechen. Auch sie wollen keine Konflikte bei der Beantragung und Umsetzung. "Ruft an, wenn ihr Fragen habt und klärt Probleme frühzeitig!" - so einfach kann es manchmal sein. 

Kontrovers diskutiert wurde die zunehmende Bedeutung, die KI im Fördergeschäft hat. Wer es sich leisten kann, lässt Anträge schon jetzt KI-basiert erabeiten und sogar von der KI einreichen. Das führt dazu, dass interessante Programme wie 'Aktion Mensch' überrannt werden von Projekten, die eine KI in mehrere aus ihrer Sicht passende Förderprogramme einspeist. Wer trennt die Spreu vom Weizen? Wie lange dauert es, bis an der anderen Seite auch nur noch eine KI agiert und den Antrag prüft? Ein wichtiger Aspekt von Ehrenamt geht dann verloren: die Leidenschaft und die Leichtigkeit der oft unkonventionellen und doch so eben nur für den konkreten Fall richtigen Lösungen. Welche Hintergründe wird eine KI hinterfragen und welche Ermessenspielräume neben den ihr zugrundeliegenden Logarithmen wahrnehmen? 

Zu den Ergebnissen der Fördermittelwerkstatt gehören nicht zuletzt konkrete Projekte, von denen das ein oder andere bestimmt auch als Antrag bei der LEADER Aktionsgruppe auftauchen wird.  

Vielen Dank an Robin Kallenbach (AWO Quartiersmanagement Schwarzatal), der mit seinem Antrag an die DSEE die Fördermittelwerkstatt nach Bad Blankenburg geholt hat. 

Die Veranstaltung wurde von der DSEE ausgerichtet und in Zusammenarbeit mit der Agentur Zielgenau GmbH und der emcra GmbH durchgeführt. 

Im Bild die Moderatorin Heike Kraak-Tichy (emcra GmbH) und Mirko Winkelmann (DSEE)

Mehr Informationen zu den Angeboten der DSEE über die Internetseite: https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/foerderung/aktuelle-programme/

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