Gedanken zum Jahreswechsel

Nachricht, veröffentlicht von Ines Kinsky am 30.12.2019

Liebe Vereinsmitglieder, Partner, Mitstreiter und Förderer der LEADER Aktionsgruppe, ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches und gesundes Neues Jahr. Ich bedanke mich herzlich für Ihr Vertrauen, die gute Zusammenarbeit und das Engagement für die LEADER Region Saalfeld-Rudolstadt.

Bildrechte: Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn
Bildrechte: Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn

2020 – das Jahr, das in der Bezeichnung der Förderperiode als Abschlussjahr genannt wird. Wie erwartet, gehen wir auch in dieser Förderperiode in die Verlängerung. Schwieriger als bisher sind die Rahmenbedingungen, weil wichtige Partner das ICH vor das WIR setzen. Kirchturmdenken erlangt dieser Tage eine zweifelhafte Renaissance. Bewährte Partnerschaften und Verbindungen werden in einer schnelllebigen und durch Trends bestimmten Welt allzu leichtfertig gelöst. 

Die LEADER Aktionsgruppe kann in dieser schwierigen Zeit ein ‚Fels in der Brandung‘ sein. Seit mehr als 20 Jahren sind wir eine Allianz für den ländlichen Raum Saalfeld-Rudolstadt, die unabhängig von Verwaltungsstrukturen und politischen Bindungen Kommunen, Institutionen, Behörden, Unternehmen, Vereine und Vertreter verschiedenster Belange zu thematischer Arbeit an einen Tisch holt. Der Staffelstab im Vereinsvorsitz wurde übergeben. Der LEADER Verein ist bereit und gut aufgestellt, dem Anspruch an eine EU-Förderregion auch weiterhin gerecht zu werden. 

LEADER kann nicht die Welt retten, aber LEADER Projektförderung kann Impulse setzen, Beispiel geben, Anregung sein und Mut machen. Hierfür wurde unserer Region letztmalig in der laufenden Förderperiode ein Budget zur Verfügung gestellt. Dieses gilt es nun, für gute und im Sinn unserer Entwicklungsstrategie wertvolle Projekte einzusetzen. Wir konzentrieren uns daher im Jahr 2020 auf das Kerngeschäft LEADER – die Initiierung, Begleitung und ordnungsgemäße Abwicklung von LEADER Förderprojekten. Termin zur Antragstellung ist der 15. Januar 2020.

Wir wagen aber auch den Blick voraus. Mit dem Ende der laufenden Förderperiode ist aller Anzeichen nach eine neue in Sicht. Wie sich das beim verantwortungsvollen Umgang mit finanziellen Mitteln gehört, werden wir eine Bilanz erstellen, die im Abgleich mit den selbst gesteckten Zielen Soll und Haben aufführt. Die LEADER Aktionsgruppe wird entscheiden müssen, welche Themen es lohnen, mit in die neue Förderperiode genommen zu werden und welche neuen Themen für die Region von Bedeutung sind. Der Mitteleinsatz in den Jahren 2020 und 2021 wird hier wichtiges Indiz sein.  

Ich wünsche mir für das neue Jahr, dass viele – so wie ich – das Glas halb voll und nicht halb leer sehen. Dass wir bereit sind, ohne Vorbehalte und Egoismen zu überlegen, was der gemeinsamen Sache am besten dient. Ich wünsche uns Freude bei dem, was wir tun. Denn: Ein freundlicher Blick und Verständnis für das Gegenüber helfen Konflikte zu lösen, bevor sie zum Problem werden.

Groschwitz, Dezember 2019
Ihre Ines Kinsky